Muttertagskonzert 2019

Wer wollte denn nicht schon immer einmal nach Mexico, Japan oder Afrika? Und das alles an einem Abend? Der Musikverein Neureut nahm unter der musikalischen Leitung von Erwin Schrimpf die Zuhörer am Sonntag, den 12.05., mit auf eine Weltreise. Los ging die Reise natürlich in Europa. Mit der Melodie der Eurovisions-Fanfare aus dem Präludium des „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier eröffnete der Verein das Konzert mit schallenden Trompetensignalen. Thomas Schmidt, Vorstand des Vereins, begrüßte das Publikum und gab daraufhin das Wort an die Moderatorin, Verena Möhler. Diese führte die Zuhörer kurzweilig und charmant durch das Programm. Es ging direkt weiter nach Amerika mit dem Stück „Oregon“ des Komponisten Jacob de Haan. An dieser Stelle durfte ein Marsch von John Philip Sousa selbstverständlich nicht fehlen. Mit „Hands Across The Sea“ vollführte das Orchester einen musikalischen Handschlag über den Ozean. Nach diesen drei energievollen Stücken, bei denen das Orchester sehr viel Spielfreude auf der Bühne zeigte, gab es mit „Havana“ von Camila Cabello feat. Young Thug arrangiert von Filip Ceunen erstmal eine relaxte Auszeit an den Stränden von Kuba. Von Ara-Rufen und Affengeschrei wurden die Zuhörer mit „Jungle Fantasy“ von Naohiro Iwai aus ihren Träumen vom Rauschen des Meeres in die Tiefen des südamerikanischen Urwaldes geholt. Die Musiker erzeugten auf der Bühne eine bunte und vielfältige Tierwelt untermalt von komplizierten Trommelrhythmen und zarten Flötenklängen.

Nach diesem schwungvollen Auftakt wurde das Stammorchester von der Jugend abgelöst. Unter der musikalischen Leitung von Mathias Dürr eröffnete das Jugendorchester ihr Programm mit „Sbandiamo!“ von Jacob de Haan. Damit ging die Reise nach Italien zu dem gleichnamigen Blasmusikfest, wie Luca Vukelic erzählte. Mit diesem klangvollen Einstieg ging es weiter auf die Insel Madagaskar. Mit Musik arrangiert von Jan Valta aus dem gleichnamigen Kinofilm begeisterten die Jugendlichen Ihr Publikum. Das mexikanische Lied „Sway“ bildete den Abschluss der ersten Hälfte des Konzertprogramms. Nach „stehenden Ovationen“ des Publikums, ließ es sich das Jugendorchester nicht nehmen, noch die Zugabe „Simply The Best“ zu präsentieren.

Nach einer Pause gehörte die Bühne den kleinsten Musikern. Obwohl die meisten Kinder gerade mal in die erste bzw. zweite Klasse gehen, spielten sie ihre drei Lieder „Ode an die Freud“, „Frère Jacque“ und „Thunder Rock“ unter der Leitung von Birgit Hannig-Waag und Mathias Dürr souverän auf der großen Bühne. Selbst die Moderation wurde von ihnen persönlich übernommen.

Danach übernahm das Stammorchester wieder die Bühne und entführte das Publikum mit „Tokyo Adventure“ von Luigi di Ghisallo, „Waltzing Matilda“ arrangiert von Tom Waits und „The Lion King“ arrangiert von John Higgins nach Japan, Australien und Afrika. Mit den Zugaben „Deutschland ist schön“ von Heinz Briegel, eine Sammlung deutscher Volkslieder und „Hoch Badnerland“ von Emil Dörle führte das Orchester seine Zuhörer zurück nach Deutschland bis nach Neureut in die Badnerlandhalle. Dank der eingeblendeten Liedtexte sang das Publikum begeistert mit und ging mit einem Rosengruß vergnügt nach Hause.

Stammorchester am Muttertagskonzert 2019
Stammorchester am Muttertagskonzert 2019

 

Serenadenkonzert 2017

 

Bereits zum achten Mal kamen viele Fans und Neureuter Bürger zum Serenadenkonzert, um bei schönstem Sommerwetter einen schönen musikalischen Abend zu erleben.

Und zum ersten Mal durften die Gäste das Programm zusammenstellen. Schon Wochen vorher wurden für das Wunschkonzert eifrig Stimmzettel ausgefüllt und bei den Musikern abgegeben.

Heraus kam ein buntes Programm aus Polka, Marsch, Filmmusik, Musical, Schlager und Co, das unter der Leitung von von Erwin Schrimpf mit viel Begeisterung einstudiert und aufgeführt wurde.

Mitsingen und klatschen war nicht nur erlaubt, sondern auch ausdrücklich gewünscht.

So erklangen die Favoriten Frank Sinatra, Glenn Miller, ABBA, John Miles und Freddy Mercury.

Verena Möller hatte zu jedem Stück viele Informationen für das Publikum parat und führte auf bewährt lockere Art und Weise durch das Programm.

Unter allen abgegebenen Wunschzetteln wurden nach der Pause drei Gewinner ausgelost, die sich über jeweils einen Karlsruher Gutschein freuen durften.

Weiter ging es mit dem zweiten Teil, der geprägt von Schlagerstars wie Udo Jürgens, John Miles, Helene Fischer und Andreas Gabalier war.

Mittlerweile, in vollkommener Dunkelheit, erklang die Zugabe Sierra Madre von den Schürzenjägern, beleuchtet von vielen hundert bunten Leuchtstäben im Publikum.

Beschwingt machten sich danach unsere Gäste auf den Heimweg.

Vielen Dank auch unserem Küchenteam, das wieder leckere Cocktails, Getränke und Fleischkäsebrötchen im Angebot hatte und damit für das leibliche Wohl gesorgt hat.

Ebenso ein Dankeschön an alle, die unsere Gäste waren und allen Helfern, Lieferanten und Musikern, die zum Gelingen des Wunschkonzertes beigetragen haben.

Wir freuen uns bereits jetzt schon auf unser nächstes Serenadenkonzert.

 

 

 

 

Muttertagskonzert 2017

14.05.2017, 18:30, die letzten Besucher haben noch einen der wenigen verbliebenen Plätze gefunden. Mit dem Schwinden des Lichts im Saal verstummten auch die letzten leisen Gespräche. Es herrschte Stille im Saal der Badnerlandhalle bis die ersten Musiker unter lautem Applaus auf der erleuchteten Bühne empfangen wurden.

Dann erklangen die ersten imposanten Töne von „Inferno“ von Sven van Calster. Musikalisch brach ein Feuer auf der Bühne aus, als das Orchester unter der Leitung von Erwin Schrimpf den Brand der Kalmthouster Heide 2011 inszenierte. Aus den Lautsprechern ertönten die ersten Anrufe, die bei der Feuerwehr damals eingingen und Sirenen betonten die Gefahr des Infernos. Mit dem Ausblick auf Hoffnung der wieder erblühenden Natur beendeten die Musiker ihren Einstieg ins Konzert und in das erste der vier Elemente, dem Feuer.
Auch das zweite Stück des Feuers basiert auf einem schicksalhaften Brand. „Heaven’s Light“ von Steven Reineke ist einer jugendlichen Musikerin gewidmet, die einem Wohnhausbrand zum Opfer fiel. Das Orchester konnte die tiefen Emotionen des Stückes hervorragend wiedergeben.
Weiter ging es mit dem Element Wasser. Mit den Stücken „Cabo verde – Inseln im Wind“ von Markus Götz und „Hopetown Holiday – A Journey to Indicas Reef“ erneut von Steven Reineke kam so richtiges Urlaubsfeeling auf. Während die Musiker auf der Bühne ihr Bestes gaben, die Südsee in den Saal zu holen, durften die Zuhörer in Fantasien von weißen Ständen, blauem Meer, springenden Delphinen und exotischen Fischen schwelgen.
Damit überlies das Stammorchester die Bühne erst einmal dem Jugendorchester unter der Leitung von Mathias Dürr. Dieses eröffnete sein Programm mit „The Glory of Love“ arrangiert von Johann de Meij. Es zeigte sich, dass auch sie es beherrschen viel Gefühl in ihre Musik zu legen.
Im darauffolgenden Stück „Mazedonia“ von Mario Bürki konnten die jungen Musiker zeigen, wie spielerisch sie mit flotten Tempi und schwierigen Taktwechseln umgehen können. Sie entlockten Ihren Instrumenten exotische Tänze und die Solisten stimmten die wehklagenden Töne des Volksliedes „Iovana Jovanke“ an.
Es folgten zwei Stücke aus dem Film „How to train your dragon (Drachenzähmen leicht gemacht)“ aus dem Arrangement von Bertrand Moren und mit „Swing Fever“ von Ted Barclay beendete das Jugendorchester sein Programm.
Die Zuhörer klatschten vehement Beifall und verlangten lieber nach einer Zugabe, als direkt in die Pause zu gehen. Die Jugendlichen kam der Aufforderung gerne nach und legten mit „Bad Romance“ von Lady Gaga noch eine gelungene Zugabe hin, bei der die Zuhörer begeistert mitklatschten.
Nach einer 20-minütigen Pause waren nun die ganz jungen Musiker der Bläserklasse an der Reihe. Die musikalischen Leiter Mathias Dürr und Birgit Hannig-Waag bewiesen mit den Stücken „Ode an die Freude“, „Aura Lea“, „Old Macdonald had a band“ und „When the saints“, dass auch die kleinen Anfänger schon große Töne erzeugen können. Sogar eine Zugabe durften sie noch spielen und gingen dann stolz von der Bühne.
Direkt im Anschluss kehrte das Stammorchester auf die Bühne zurück und leitete ihr nächstes Element Luft mit „From Crystals and Eagles“ von Thomas Doss ein. Die Besucher konnten dabei den Flug der Adler über in der Sonne glitzernde Schneekristalle erleben.
Es folgte das Stück „Wind Capsule“, dass Noayo Wada der Hochzeit zwei seiner Freunde gewidmet hatte.
Schließlich folgte das noch fehlende Element Erde. Mit „Fanfare – The benefaction from Sky and Mother Earth“ von Satoshi Yagisawa wurde dieser letzte Teil eingeleitet.
Beim „Earth Song“ gaben die Musiker einen Eindruck der Frustration Michael Jacksons über die Zerstörung der Erde und seinen Aufruf daran, dass es unsere Erde zu beschützen gilt, wieder.
Thomas Schmidt bedankte sich anschließend bei allen Zuhörern und Beteiligten. Sein Besonderer Dank galt vor allem den Dirigenten Erwin Schrimpf und Mathias Dürr, sowie der Vizedirigentin Birgit Hannig-Waag. Ein weiteres Dankeschön ging an Verena Möhler, die charmant und unterhaltsam durch das Programm geführt hatte, sowie an das applaudierfreudige Publikum.
Zum Abschluss ihres Programms gab das Orchester mit „Fantasy“ arrangiert von Richard Johnsen noch einmal einen Überblick über drei der vier Elemente, nämlich über Erde, Wind und Feuer.
Das begeisterte Publikum durfte sich noch über die zwei Zugaben „Fire and Ice“ von Otto M. Schwarz und „Unter Donner und Blitz“ von Johann Strauss freuen.
Mit dem Verhallen des letzten Donners endete das Konzert unter tosenden Applaus. Für die Mütter gab es am Ausgang noch je eine Rose zur Feier des ihnen gewidmeten Tages.