Serenadenkonzert 2017

 

Bereits zum achten Mal kamen viele Fans und Neureuter Bürger zum Serenadenkonzert, um bei schönstem Sommerwetter einen schönen musikalischen Abend zu erleben.

Und zum ersten Mal durften die Gäste das Programm zusammenstellen. Schon Wochen vorher wurden für das Wunschkonzert eifrig Stimmzettel ausgefüllt und bei den Musikern abgegeben.

Heraus kam ein buntes Programm aus Polka, Marsch, Filmmusik, Musical, Schlager und Co, das unter der Leitung von von Erwin Schrimpf mit viel Begeisterung einstudiert und aufgeführt wurde.

Mitsingen und klatschen war nicht nur erlaubt, sondern auch ausdrücklich gewünscht.

So erklangen die Favoriten Frank Sinatra, Glenn Miller, ABBA, John Miles und Freddy Mercury.

Verena Möller hatte zu jedem Stück viele Informationen für das Publikum parat und führte auf bewährt lockere Art und Weise durch das Programm.

Unter allen abgegebenen Wunschzetteln wurden nach der Pause drei Gewinner ausgelost, die sich über jeweils einen Karlsruher Gutschein freuen durften.

Weiter ging es mit dem zweiten Teil, der geprägt von Schlagerstars wie Udo Jürgens, John Miles, Helene Fischer und Andreas Gabalier war.

Mittlerweile, in vollkommener Dunkelheit, erklang die Zugabe Sierra Madre von den Schürzenjägern, beleuchtet von vielen hundert bunten Leuchtstäben im Publikum.

Beschwingt machten sich danach unsere Gäste auf den Heimweg.

Vielen Dank auch unserem Küchenteam, das wieder leckere Cocktails, Getränke und Fleischkäsebrötchen im Angebot hatte und damit für das leibliche Wohl gesorgt hat.

Ebenso ein Dankeschön an alle, die unsere Gäste waren und allen Helfern, Lieferanten und Musikern, die zum Gelingen des Wunschkonzertes beigetragen haben.

Wir freuen uns bereits jetzt schon auf unser nächstes Serenadenkonzert.

 

 

 

 

Muttertagskonzert 2017

14.05.2017, 18:30, die letzten Besucher haben noch einen der wenigen verbliebenen Plätze gefunden. Mit dem Schwinden des Lichts im Saal verstummten auch die letzten leisen Gespräche. Es herrschte Stille im Saal der Badnerlandhalle bis die ersten Musiker unter lautem Applaus auf der erleuchteten Bühne empfangen wurden.

Dann erklangen die ersten imposanten Töne von „Inferno“ von Sven van Calster. Musikalisch brach ein Feuer auf der Bühne aus, als das Orchester unter der Leitung von Erwin Schrimpf den Brand der Kalmthouster Heide 2011 inszenierte. Aus den Lautsprechern ertönten die ersten Anrufe, die bei der Feuerwehr damals eingingen und Sirenen betonten die Gefahr des Infernos. Mit dem Ausblick auf Hoffnung der wieder erblühenden Natur beendeten die Musiker ihren Einstieg ins Konzert und in das erste der vier Elemente, dem Feuer.
Auch das zweite Stück des Feuers basiert auf einem schicksalhaften Brand. „Heaven’s Light“ von Steven Reineke ist einer jugendlichen Musikerin gewidmet, die einem Wohnhausbrand zum Opfer fiel. Das Orchester konnte die tiefen Emotionen des Stückes hervorragend wiedergeben.
Weiter ging es mit dem Element Wasser. Mit den Stücken „Cabo verde – Inseln im Wind“ von Markus Götz und „Hopetown Holiday – A Journey to Indicas Reef“ erneut von Steven Reineke kam so richtiges Urlaubsfeeling auf. Während die Musiker auf der Bühne ihr Bestes gaben, die Südsee in den Saal zu holen, durften die Zuhörer in Fantasien von weißen Ständen, blauem Meer, springenden Delphinen und exotischen Fischen schwelgen.
Damit überlies das Stammorchester die Bühne erst einmal dem Jugendorchester unter der Leitung von Mathias Dürr. Dieses eröffnete sein Programm mit „The Glory of Love“ arrangiert von Johann de Meij. Es zeigte sich, dass auch sie es beherrschen viel Gefühl in ihre Musik zu legen.
Im darauffolgenden Stück „Mazedonia“ von Mario Bürki konnten die jungen Musiker zeigen, wie spielerisch sie mit flotten Tempi und schwierigen Taktwechseln umgehen können. Sie entlockten Ihren Instrumenten exotische Tänze und die Solisten stimmten die wehklagenden Töne des Volksliedes „Iovana Jovanke“ an.
Es folgten zwei Stücke aus dem Film „How to train your dragon (Drachenzähmen leicht gemacht)“ aus dem Arrangement von Bertrand Moren und mit „Swing Fever“ von Ted Barclay beendete das Jugendorchester sein Programm.
Die Zuhörer klatschten vehement Beifall und verlangten lieber nach einer Zugabe, als direkt in die Pause zu gehen. Die Jugendlichen kam der Aufforderung gerne nach und legten mit „Bad Romance“ von Lady Gaga noch eine gelungene Zugabe hin, bei der die Zuhörer begeistert mitklatschten.
Nach einer 20-minütigen Pause waren nun die ganz jungen Musiker der Bläserklasse an der Reihe. Die musikalischen Leiter Mathias Dürr und Birgit Hannig-Waag bewiesen mit den Stücken „Ode an die Freude“, „Aura Lea“, „Old Macdonald had a band“ und „When the saints“, dass auch die kleinen Anfänger schon große Töne erzeugen können. Sogar eine Zugabe durften sie noch spielen und gingen dann stolz von der Bühne.
Direkt im Anschluss kehrte das Stammorchester auf die Bühne zurück und leitete ihr nächstes Element Luft mit „From Crystals and Eagles“ von Thomas Doss ein. Die Besucher konnten dabei den Flug der Adler über in der Sonne glitzernde Schneekristalle erleben.
Es folgte das Stück „Wind Capsule“, dass Noayo Wada der Hochzeit zwei seiner Freunde gewidmet hatte.
Schließlich folgte das noch fehlende Element Erde. Mit „Fanfare – The benefaction from Sky and Mother Earth“ von Satoshi Yagisawa wurde dieser letzte Teil eingeleitet.
Beim „Earth Song“ gaben die Musiker einen Eindruck der Frustration Michael Jacksons über die Zerstörung der Erde und seinen Aufruf daran, dass es unsere Erde zu beschützen gilt, wieder.
Thomas Schmidt bedankte sich anschließend bei allen Zuhörern und Beteiligten. Sein Besonderer Dank galt vor allem den Dirigenten Erwin Schrimpf und Mathias Dürr, sowie der Vizedirigentin Birgit Hannig-Waag. Ein weiteres Dankeschön ging an Verena Möhler, die charmant und unterhaltsam durch das Programm geführt hatte, sowie an das applaudierfreudige Publikum.
Zum Abschluss ihres Programms gab das Orchester mit „Fantasy“ arrangiert von Richard Johnsen noch einmal einen Überblick über drei der vier Elemente, nämlich über Erde, Wind und Feuer.
Das begeisterte Publikum durfte sich noch über die zwei Zugaben „Fire and Ice“ von Otto M. Schwarz und „Unter Donner und Blitz“ von Johann Strauss freuen.
Mit dem Verhallen des letzten Donners endete das Konzert unter tosenden Applaus. Für die Mütter gab es am Ausgang noch je eine Rose zur Feier des ihnen gewidmeten Tages.

Muttertagskonzert 2016

Am 08. Mai fand unser alljährliches Muttertagskonzert in der gut besuchten Badnerlandhalle statt; auch dieses Jahr luden die Musiker ihr Publikum zu einem vielfältigen Musikprogramm ein. Die Musikauswahl des Abends stand unter dem vielversprechenden Motto „Aus Legenden und Sagen - von Hexen und Zauberern“.

Nachdem der 1. Vorstand Thomas Schmidt seine Begrüßungsworte an das Publikum gerichtet hatte, startete das Orchester unter der Leitung des Dirigenten Erwin Schrimpf mit „The Saint and the City“ in den Abend.

Der Solist Jonas Müller am Saxophon entführte daraufhin die Zuschauer mit „Over the Rainbow“ ins Land des Zauberers von Oz.

Weiter ging es mit den Phantasie-Helden der Star-Wars-Reihe und Indiana Jones bevor der erste Teil des Stammorchesters mit „Fate of the Gods“ - der Götterdämmerung - in einer furiosen musikalischen Schlacht endete.

Nun konnte endlich das Jugendorchester unter der Leitung von Mathias Dürr zeigen, was intensives Proben hervorbringen kann. Mit „Aladdin“ entführten sie das Publikum zunächst musikalisch ins Land von Scheherazade und 1001 Nacht.

Anschließend brillierten die Jungmusiker mit den Stücken „Back to the Future“, „Love Changes Everything“ und „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“.

Nach tosendem Applaus durfte aber natürlich auch eine Zugabe nicht fehlen.

Nach einer kurzen Pause folgte nun der Auftritt des Nachwuchses ebenfalls unter der Leitung von Mathias Dürr. Die Musiker der Bläserklasse der Nordschule Neureut und das Schülerorchester konnten mit den Stücken „Start T(w)ogether“ und „www.bandtime.com“ zeigen, was im vergangenen Jahr musikalisch erarbeitet worden war.

Das Stammorchester eröffnete seinen zweiten Teil mit Filmmusik aus „Harry Potter und der Stein der Weisen“ und führte das Publikum damit wiederum ins Land der Hexen und Zauberer.

Weiter ging es mit der Schlacht um Mittelerde - musikalisch dargeboten in Howard Shore „Der Herr der Ringe - Die Gefährten“ und Leroy Andersons „Phantom Regiment“.

Von irdischen Schlachtfeldern ging die musikalische Reise zum Ende des Konzertes buchstäblich ans Ende der Welt. Mit „Pirates of the Caribbean- At Worlds End“ verabschiedete sich das Orchester mit einem furiosen Finale auf dem offenen Meer.

Vorstand Schmidt bedankte sich zuletzt bei den Zuhörern und allen Beteiligten. Sein besonderer Dank galt den Dirigenten Erwin Schrimpf und Mathias Dürr, sowie der Vizedirigentin Birgit Hannig-Waag. Ein weiteres Dankeschön ging an Svenja Fender, die charmant und unterhaltsam durch das Programm geführt hatte, sowie an das applaudierfreudige Publikum.

Mit den beiden Zugaben „Think of me“ aus dem Musical „Phantom der Oper“ und zuletzt dem „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“ endete das Konzert in der Badnerlandhalle bevor jede Dame noch einen Rosengruß durch die Jungmusiker überreicht bekam.

Muttertagskonzert 2016